Wasserwirtschaft ⋅ Infrastruktur

Der WissenschaftsPark Osnabrück

Regenrückhaltebecken im WissenschaftsPark Osnabrück
Einlauf Regenrückhaltebecken
Platzgestaltung am neuen InnovationsCentrum

Wer sich mit der Geschichte Osnabrücks auskennt, der weiß um die Bedeutung der Kasernenstandorte im Stadtteil Westerberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren hier zuletzt britische Streitkräfte stationiert, bis diese im Jahr 2008/2009 aus Osnabrück abzogen. So wurde eine Kasernenfläche von 21,8 ha freigesetzt, die nun umgenutzt werden konnte und große Potenziale für die weitere Stadtentwicklung eröffnete.  

„Auf dem größten frei gewordenen Areal, das zur ehemaligen Scharnhorstkaserne gehört, sollte in den nächsten Jahren der WissenschaftsPark Osnabrück entstehen. Die ibt-Spezialisten konnten ihr Know-how schon im Rahmen der Bauleitplanung einbringen – für eine planmäßige Erschließung und Entwässerung“, erläutert Hans Tovar. Nach Verabschiedung des Bebauungsplanes durch den Rat der Stadt Osnabrück waren im März 2013 die Weichen für die Erschließung des Geländes gestellt. „Durchgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Dieckmann Bauen und Umwelt, während die gesamte Bautätigkeit durch unser ibt-Team koordiniert und geleitet wurde.“ Planmäßig wurden bis September 2014 mehr als 1,3 km Schmutzwasserkanal und über 1,5 km Regenwasserkanal verlegt. Weiterhin entstand ein 6.000 m² großes Regenrückhaltebecken und wurde die Renaturierung des Güntkebachs realisiert. „Lange Zeit war der Bach unter dem Kasernenstandort verrohrt gewesen, jetzt wurde in diesem Abschnitt wieder geöffnet.“  

Nach dem Kanalbau wurde unmittelbar mit dem endgültigen Straßenausbau begonnen – eine ca. 12.000 m² umfassende großzügige Straßenfläche sichert eine adäquate Infrastruktur für den Wohn- und WissenschaftsPark. Herauszuheben ist auch der Bereich zwischen einem privaten Dienstleistungszentrum und dem neuen InnovationsCentrum Osnabrück (ICO). „Nach Vorgaben des Planungsbüros Häfner und Jiménez in Berlin wurde die gesamte Fläche zu einem Platz ausgebaut. Gradlinige Ortbetonbänderungen sorgen hier im Wechsel mit kleinformatigen Pflasterstreifen und ausladenden Treppenanlagen für eine unverwechselbare Optik,“ unterstreicht Hans Tovar einige der baulichen Besonderheiten.

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