Straßenbau ⋅ Verkehr

Umbau B214 in der Ortslage Bersenbrück

Die Bundesstraße 214 führte in der Ortslage Bersenbrück als Durchgangsstraße viele Jahre lang durch einen verkehrsneuralgischen Kreuzungsbereich unweit des Rathauses. Im vergangenen Jahr wurde Abhilfe geschaffen, wie Reinhard Kock vom ibt-Team Bersenbrück erklärt: „Der Kreuzungsbereich B 214 / Quakenbrücker Straße / Bramscher Straße gehört zum Sanierungsgebiet Innenstadt. Bereits im Jahr 2010 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, der unter anderem auch das Ziel hatte, diese Kreuzung zu sanieren – im Rahmen einer nachhaltigen verkehrstechnischen Neuordnung und einer städtebaulichen Aufwertung.“  

Die Planung und Bauüberwachung dieses Sanierungsprojekts wurde wie bereits bei anderen erfolgreich durchgeführten Baumaßnahmen dem ibt-Team in Bersenbrück übertragen. „Durch den Umbau des Kreuzungsbereichs wurde die bis dahin recht üppige Verkehrsanlage zu einer zeitgemäßen und innenstadtverträglichen Hauptverkehrsstraße umgestaltet“, blickt Reinhard Kock zurück. So konnten durch den Fahrbahnrückbau der B 214 erstmalig benutzungspflichtige Radverkehrsanlagen geschaffen werden. Zeitgleich wurde der Kreuzungsbereich B 214 / Lohbecker Straße / Otto-Hahn-Straße mit ausgebaut. Die Baukosten für beide Kreuzungsbereiche und den Rückbau der Quakenbrücker Straße betragen einschließlich Kanalbau ca. 1,7 Mio. €. Alle Arbeiten wurden von der Fa. Dallmann Bramsche ausgeführt.  

Halbstarre Deckschicht  

Durch eine intelligente Ampelschaltung, die abhängig vom jeweiligen Verkehrsfluss funktioniert, soll die Verkehrsqualität für PKW, Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen verbessert werden. Durch die Anpflanzung mehrerer Heckenelemente wurde der Straßenraum noch übersichtlicher gegliedert und auch optisch aufgewertet. Die Fahrbahn im Kreuzungsbereich wurde mit einem sogenannten halbstarren Belag in Betonoptik gestaltet, der die Flexibilität von Asphalt mit der Festigkeit von Beton vereint. „Zum einen ist solch eine halbstarre Decke speziell bei hohen Belastungen eine geeignete Lösung, zum anderen schafft sie durch ihre besondere Oberfläche eine starke Verknüpfung mit den Seitenräumen“, erklärt ibt-Straßenplaner Friedhelm Hune. Im Frühjahr 2015 begann die Baumaßnahme, noch vor Weihnachten konnte der Verkehr wieder fließen. Zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten.