Straßenbau ⋅ Verkehr

Dorferneuerung auch am Thieplatz

Es gibt Neuigkeiten aus Glane (Bad Iburg) zu berichten: Seit der Ort südlich von Osnabrück vor sechs Jahren ins Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen wurde, ist in baulicher Hinsicht bereits einiges passiert.

„Planerisch begleitet wurde die Glaner Dorferneuerung vom ersten Moment an durch das ibt-Team“, blickt Stadtplaner Stefan Lehmann zurück. „Im letzten Jahr stand mit der Umgestaltung des Thieplatzes ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des Ortskerns an.“ Den Entwurf hatte das Planungsbüro Elke von Hofen aus Osnabrück erarbeitet, seit vielen Jahren zuverlässiger Netzwerkpartner des ibt-Teams. In seinem damaligen Zustand lud der Thieplatz nicht zum Verweilen ein, verdeutlichte Elke von Hofen bei einer Bürgerversammlung in Glane einen wesentlichen Aspekt der Umgestaltung. Die Planung sah daher vor, aus einem Platz zwei zu machen, den Platz zur Bielefelder Straße zu öffnen und dem Thieplatz so seinen ursprünglichen Charakter als Begegnungs- und Versammlungsort zurückzugeben.

Gesagt, getan: Das ibt-Team übernahm dabei den Part der verkehrs- und tiefbau-technischen Planung. „Neben der Umgestaltung galt es auch, die Regenwasserkanalisation zu erneuern“, erklärt Hans Tovar. „Zudem haben im Rahmen der Baumaßnahmen auch alle Versorgungsträger ihre Leitungsnetze modernisiert.“

Neue Feiertauglichkeit

Durch die Umgestaltung fand übrigens auch der Glaner Trommler einen neuen Standort: Nach 30 Jahren in der Mitte des Thieplatzes steht das Wahrzeichen des Ortes jetzt an der nahegelegenen Bielefelder Straße und weist den Weg ins Zentrum. Der umgestaltete Thieplatz war in diesem Sommer regelmäßige Location für Live-Konzerte und Dorffeste gemäß dem Motto „In’n Duorpe is wäh wat lös“, das man sicher auch ohne Plattkenntnisse verstehen kann.