Straßenbau ⋅ Verkehr

Neuer Busbahnhof für mehr Sicherheit und ruhigen Verkehr

Über viele Jahre hinweg war die Verkehrssituation rund um die Grundschule Schledehausen in der Gemeinde Bissendorf als kritisch zu bezeichnen. Vier Schulbuslinien hielten täglich mehrmals direkt an der Schule und verursachten regelmäßige Staus. Besonders turbulent wurde es, wenn Kinder mit dem PKW zur Schule gebracht oder abgeholt wurden. „Als feststand, dass mehrere Straßen und Kanäle im angrenzenden Baugebiet saniert werden sollten, schlug die Stunde der Anlieger: Sie wandten sich mit der Bitte an Verwaltung und Politik, auch den Busverkehr neu zu regeln und künftig aus dem Baugebiet herauszuhalten“, blickt ibt-Planer Friedhelm Hune zurück.

Die Anlieger fanden Gehör: Im Juli 2014 begannen die Arbeiten für einen neuen Busbahnhof. Das Vorhaben umfasste den Bau von vier Busstandplätzen für einen Gelenkbus und drei Solo-Busse mit Längen von 12 und 15 m. „Um die Straßenführung im Bereich des Busbahnhofs optimal zu planen und auszugestalten, wurden umfassende Fahrversuche und Schleppkurvenuntersuchungen durchgeführt“, erklärt Friedhelm Hune.

Eine besondere Herausforderung stellten die topographischen Verhältnisse vor Ort dar: Wegen des ausgeprägten Geländegefälles musste das Erdreich bis zu 2,5 m tief auf das Niveau der Bergstraße abgetragen werden. Entstanden ist dort eine ca. 25 m breite Busbucht mit Mittelinsel und Wartehäuschen, die über einen Fußweg gefahrenlos von den Schülern erreicht werden kann. Der Busverkehr führt nicht mehr durch das angrenzende Wohngebiet. Anfang 2015 war der Busbahnhof fertig – zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten.