Stadtplanung

Ansprechendes Baugebiet für Hopsten

Ungefähr auf halber Strecke zwischen Osnabrück und Lingen befindet sich Hopsten, eine Gemeinde mit ca. 5.300 Einwohnern. Hier gibt es auch das Baugebiet „Kreimers Kamp“, dessen weitere planerische Erschließung in die kompetenten Hände unseres Ingenieurbüros gegeben wurde.  

„Große Grundstücke, viele Grünflächen, ein übersichtliches Straßennetz mit zusätzlichen Rad- und Fußwegeverbindungen sowie ein klar strukturiertes Erscheinungsbild, das flexibel genug ist, um die Wünsche der Bauherren zu erfüllen“, so beschreibt Stadtplaner Stefan Lehmann vom ibt-Team Osnabrück den erarbeiteten Plan, der in enger Kooperation mit der Gemeinde Hopsten entwickelt wurde.  

Das bis dahin unerschlossene Areal, welches im Norden des Baugebietes lag, musste neu überplant werden, wobei auch die Nachfrage nach größeren Grundstücken berücksichtigt wurde. Im Spätsommer 2012 begannen wir mit den ersten Vorentwürfen – und im Ergebnis umfasste der Plan letztendlich 66 Bauplätze zwischen 500 und 980 m². Diese werden um eine Mittelstraße angeordnet, die das Gelände in zwei Hälften unterteilt.  

„Besonderes Merkmal der neuen Siedlung sind die Sackgassen mit den großen Wendehämmern“, weiß Stefan Lehmann zu berichten. „Die Wendehämmer in den Siedlungen wurden ganz bewusst größer angelegt, um Begegnungsmöglichkeiten für die Anwohner zu schaffen.“ Diese Besonderheit – auch „Hopstener Nachbarschaft“ genannt, schafft eine kommunikationsfreundliche Atmosphäre und steigert auf diese Weise auch den Wohnwert. „Und um geschlossene Sackgassen oder unnötige Umwege für Fußgänger und Radfahrer zu vermeiden, wurde ein Netz von Fuß- und Radwegen in das Gesamtkonzept integriert.“  

Im Vorfeld waren die Anforderungen an die Planung klar formuliert: Zum einen sollte möglichst viel Freiheit für die Bauherren gewährleistet werden, zum anderen musste ein Baugebiet dieser Größe – es umfasst immerhin 5,4 ha – städtebaulich klar geordnet werden, um etwaigen Wildwuchs zu vermeiden. „In enger Abstimmung mit Eberhard Baumert vom Bauamt der Gemeinde Hopsten wurden daher vier Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen an die Gestaltung der einzelnen Häuser und die städtebauliche Dichte entwickelt“, zeigt Hans Tovar sich rückblickend erfreut über die gute Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber. „Bereits im Frühjahr 2013 begann die Erschließung der ersten 31 Grundstücke.“