Stadtplanung

So schön, wenn Hagens Kirschen blüh‘n

Das städtebauliche Konzept der Gemeinde Hagen a.T.W. hat sich zum Ziel gesetzt, bei der Ausweisung von neuen Bauflächen vorrangig Gebiete zu entwickeln, die sich bereits in einem bebauten Zusammenhang befinden. So auch bei der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 186 „Ostersiek“.

„Bei diesem Projekt wird eine bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche, die in einem bereits gut erschlossenen Bereich des Gemeindegebietes liegt, nachverdichtet und es entsteht ein ca. 1,1 ha großes Baugebiet. Es findet also kein zusätzlicher Landschaftsverbrauch statt“, erläutert ibt-Planer Stefan Lehmann. Das südlich angrenzende Areal wird im Bebauungsplan Nr. 123 „Osnabrücker Straße / Im Siek“ als Mischgebiet und Allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. „Entlang der Osnabrücker Straße, die das Baugebiet im Süden begrenzt, ist Geschosswohnungsbau vorgesehen, im rückwärtigen Bereich können ca. 9 Einfamilienhäuser entstehen. Über eine Fuß- und Radwegeverbindung wird eine Anbindung an das nördlich angrenzende Baugebiet erfolgen“, führt Stefan Lehmann weiter aus.

Im Einklang mit der Landschaft

Ein besonderes Highlight dieses Baugebietes ist die Anlage eines Grünstreifens entlang der Osnabrücker Straße, die mit einer Baumreihe angelegt wird. Als typisches Element der Hagener Kirschblüten-Landschaft wird hier eine Alleepflanzung mit der Gefüllten Vogelkirsche erfolgen. So soll der Besucher bereits am Ortseingang mit dem für Hagen so charakteristischen Landschaftselement des Kirschbaumes begrüßt werden.

Die Bäume stehen im Abstand von jeweils 5 m (außer in den Bereichen mit notwendigen Zuwegungen und der Straßenanbindung). „Die Zuwegungen zu den Grundstücken sollten – im Sinne der Landschaftsgestaltung – so schmal wie möglich gehalten werden. Sie sind jedoch so bemessen, dass auch zwei PKW-Stellplätze senkrecht zur Fahrbahn nebeneinander möglich sind.“ Das Ergebnis der Baumpflanzung entlang des Baugebiets wird sich wahrlich sehen lassen können – besonders in der Blütezeit.  

Fahren Sie doch mal hin.