Landschaftspflegerische Begleitpläne
Umweltberichte
Grünordnungspläne
Schall- und landwirtschaftliche Immissionen

Begrünung eines Lärmschutzwalles in der Gemeinde Gehrde / Samtgemeinde Bersenbrück

Die Gemeinde Gehrde hat vor einigen Jahren ein Baugebiet südlich der Bersenbrücker Straße geplant und entwickelt. Im Zuge der Erschließung wurde ein Lärmschutzwall zum Schutz der Wohnbebauung vor Verkehrslärm angelegt. Dieser Lärmschutzwall wurde zunächst der Selbstbegrünung überlassen und ist dann nach einigen Jahren im Frühjahr 2004 bepflanzt worden. Um den hohen Druck auf die jungen Pflanzen durch den vorhandenen Bewuchs mit verschiedenen Hochstauden wie Brennessel und Ampfer zu begegnen, wurde der Wall zunächst mit einem mehrlagigen Vlies aus biologisch abbaubarer Folie und Kokosfaser abgedeckt. In diese Matten wurden Löcher geschnitten, in die die verschiedenen Wildgehölze als Sträucher und Heister gepflanzt wurden.

Dieses Vorgehen hatte zwei erhebliche Vorteile:
Die über mehrere Jahre etablierten Hochstauden und Unkräuter wurden unterdrückt und das Wachstum der jungen Gehölze nicht behindert. Gleichzeitig bewirkte die Abdeckung einen erheblichen Verdunstungsschutz, sodass auch in Trockenzeiten keine Bewässerung der Neupflanzung erforderlich war und die Pflanzen ein hervorragendes Wachstum zeigten.

Bereits nach zwei Jahren war der Lärmschutzwall vollständig begrünt und absolut dicht.

Zudem war die Maßnahme auch kostengünstiger als eine herkömmliche Bepflanzung, da die Kosten für den Pflegeaufwand mit Freischneiden der Gehölze deutlich über dem Preis für das Ausbringen der Vegetationsmatten einschließlich Material gelegen hätte.

 

 

Auftraggeber:

Gemeinde Gehrde, Landkreis Osnabrück

Projektvolumen:

ca. 10.000,00 EUR

Leistungsumfang:

Vorplanung, Ausführungsplanung und Bauleitung

Bearbeitungszeitraum: 

2005 bis 2007

 

 

nach oben