Erweiterung Kläranlage Fürstenau

- Sohlplatte Kreisringbecken
Auftraggeber: Samtgemeinde Fürstenau
Die Kläranlage Fürstenau wurde unter der Bauleitung des Ingenieurbüros Hans Tovar & Partner auf 17.000 EW erweitert. Die Anlage ist als vollbiologische Kläranlage für eine gezielte Nitrifikation / Denitrifikation mit gleichzeitiger Schlammstabilisierung und simultaner P-Elimination ausgelegt. Die im Jahre 1981 in Betrieb genommene Kläranlage wurde im Laufe der Jahre durch Optimierung der Belüftung und Steuerung an die wasserrechtlichen Erfordernisse angepasst. Das stetige Wachstum der Kommune sowie die steigenden Anforderungen an die Reinigungsleistung des Klärwerkes machen nunmehr eine Erweiterung des biologischen Teils der Anlage erforderlich.
Bereits im Jahr 1999/2000 wurde die Einlaufgruppe modernisiert. Dazu wurde ein automatischer Feinrechen mit Rechengut – Waschpresse eingebaut und dem belüfteten Sand- und Fettfang wurde ein Sandwäscher / -klassierer nachgeschaltet. Diese Maschinen wurden in einem gemeinsamen, neu errichteten Betriebsgebäude untergebracht.

- Übersichtsplan
Im Bauabschnitt 2002 wurde dem vorhandenen Belebungsbecken mit innenliegender Nachklärung ein gleichartiges Kombibecken parallel geschaltet. Bei einem Gesamtdurchmesser von 43 m erhielt das Belebungsbecken einen Stauraum von rd. 4.700 m³ und das Nachklärbecken ein Volumen von rd. 1.700 m³. Die Erweiterung des Gebläsekellers sowie des Betriebsgebäudes (Modernisierung der Steuerung, Laborräume) und die Installation einer Phosphat Fällung runden diesen Erweiterungsabschnitt ab.
Mit den Erd-, Mauer- und Betonarbeiten war die Fa. Middendorf, Dinklage, und mit den maschinentechnischen Arbeiten die Fa. Koopmeiners, Cloppenburg, beauftragt.

