Siedlungs-, Stadt- und Landesstraßenbau
Verkehrskonzepte und
Verkehrsentwicklung

Flurbereinigung TG Lechterke AfA Osnabrück- Straßenwiederherstellung mittels Zementverfestigung

Befestigter Weg vor Ausbau

Für die Teilnehmergemeinschaft (TG) Lechterke, Gemeinde Badbergen, wurden unter der Bauleitung des Ingenieurbüros Hans Tovar & Partner etwa 8000 m Wege im Rahmen des BV Nr.  4 von der Fa. Dallmann, Bramsche, neu erstellt bzw. verstärkt.

Für ca. 3000 m dieser Wege erfolgte der Ausbau im sogenannten Fräsrecyclingverfahren, oder auch „mix in place“ genannt.

Vorh. Setzpacklage zerkleinern

Die vorhandene Straßenbefestigung wurde auf ganzer Länge von 3 m auf 4 m verbreitert, d.h., seitlich der Fahrbahnbefestigung wurde der Randstreifen in einer Breite von jeweils 0,50 m ausgekoffert und Schotter in gleicher Stärke wieder eingebaut und verdichtet.

Anschließend wurde der gesamte Straßenkörper einschl. der vorh. Setzpacklage (Körnung 100 – 300 mm), mit einer Fräse in 2 Arbeitsgängen auf ca. 56 mm Körnung zerkleinert.

Einfräsen des vorgestreuten Zements mit WR

Im nächsten Arbeitsgang legte ein Zementstreufahrzeug ca. 30 kg/m2 Zement vor, der dann von der rotierenden Fräswalze WR der Fa. Schmitt – Asphalttechnik, Hamburg, bis zu einer Tiefe von 25 – 30 cm, unter Zugabe von ca. 3 % Wasser, kontinuierlich eingearbeitet wurde.

Abschließend erfolgte eine sorgfältige Verdichtung.

Weg nach Auftragen der Trag- u. Deckschicht

Nach 2 Tagen rüttelte eine Vibrationswalze mit kleiner Amplitude die Zementverfestigung ab, um eine Mikrorissbildung auszulösen.

Nach weiteren ca. 3 – 4 Tagen, konnte die bituminöse Tragschicht und Deckschicht aufgebracht werden.

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