Gewässerregelung
Hochwasserschutz
Hydraulik / Hydrologie
Kanalsanierung

Sanierung der Kanalisation im Charlottenburger Ring (B51) in der Stadt Bad Iburg

Nach Aufstellung des Kanalkatasters mit örtlicher Vermessung und Umsetzung der Daten in eine Kanaldatenbank wurde der überwiegende Teil der Regen- und Schmutzwasserkanalisation der Stadt Bad Iburg sukzessive mittels TV-Kamera auf ihren Zustand untersucht. Nach Bewertung der Ergebnisse und Zuordnung der einzelnen Haltungen in Sanierungsprioritäten wurde ein Bauprogramm entwickelt, in das neben dem Sanierungserfordernis auch die Wahl der technisch möglichen Sanierungsverfahren eingeflossen ist.

Aufgrund der Lage des Schmutzwassersammlers entlang der Bundesstraße B51 sowie der parallel verlaufenden Ver- und Entsorgungsleitungen wurden für diesen Sanierungsabschnitt geschlossene Sanierungsverfahren, gegenüber der klassischen Erneuerung in offener Bauweise, bevorzugt. Die Sanierung erfolgte überwiegend durch den Einzug von Schlauchlinern; einzelne Haltungen wurden durch Relinigverfahren mittels Kaliberbersten renoviert. Vor dem Einzug der Schläuche waren vorbereitende Arbeiten erforderlich, wie z.B. das Ausfräsen von Wurzeleinwüchsen und die Wiederherstellung des Kreisquerschnittes, durch Punktbaugruben oder Riss- und Scherbensanierung (System Janßen).

Auftraggeber:

Stadt Bad Iburg

Projektvolumen:

250.000 EUR

Sanierungsumfang:

620 m Glasfaserliner DN200
20 m Kurzrohr - Relining

Leistungsumfang:

Entwurfsplanung, Ausführungsplanung,
Ausschreibung, Bauüberwachung

Bearbeitungszeitraum:  

2005 - 2006

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