Wasseraufbereitung und
-speicherung, Leitungssysteme
Wasserrechtsverfahren

Trinkwassertransportleitung Borgloh – Kloster Oesede

Auftraggeber: Wasserbeschaffungsverband Osnabrück-Süd

Der WBV Osnabrück-Süd speist vom Wasserwerk Glandorf aus in die im südlichen Landkreis Osnabrück gelegenen gemeindlichen Trinkwasserversorgungen ein. Als letzte Lücke im Fernleitungsnetz war der Abschnitt zwischen Borgloh und Kloster Oesede in der sogenannten „Ostschiene“ zu schließen.

Der erforderliche Rohrquerschnitt wurde mit DN 250 mm ermittelt. Eingebaut wurden PE-HD-Rohre. Die Gesamtlänge der Baustrecke beträgt 5,2 km, davon längere Strecken im Bohr-Press-Verfahren. Parallel mit eingebaut wurde ein WBV-internes Steuerkabel sowie für die EWE Schutzrohre zur Aufnahme von Lichtleiterkabeln des Osnatel-Netzes.

In einem weiteren Teilabschnitt wurden im gleichen Baugraben zusätzlich eine Abwasserdruckleitung für die Gemeinde Hilter a.T.W. und eine Gasleitung für die RWE sowie Stromkabel für die TEN verlegt.

Während in Borgloh der Leitungsabzweig bereits vorgefertigt war, musste im Wasserbehälter Kloster Oesede die gesamte Rohrinstallation und Steuerung erneuert werden. Zur Wasserabrechnung sowie zur Schiebersteuerung waren IDM-Geräte einzusetzen. Die unterschiedlichen erforderlichen bzw. zulässigen Druckhöhen in den weiterführenden Leitungen erzwangen den Einbau von Druckmindergeräten.

Leistungsumfang:

Vermessung / Entwurfsplanung / Anträge / Ausführungsplanung / Ausschreibung / örtliche Bauüberwachung

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